Es regnet wieder. Wie schon Anfang August. Da hatte sich die Familie gedacht, ab ins Museum! Und im Fortgang zum Essen. Diese Kombination verträgt sich sehr gut. Wie in Regenburg zum Beispiel. Spontan fiel die Entscheidung diesmal für München. Bekommen wir nach der Kunst noch einen Platz reserviert? Gar in einer Institution, wo wir noch nie zu Tisch waren? Ich lasse es klingeln … ER nimmt persönlich ab … wir sind an Bord!
Auf der Fahrt lese ich nach, was Pinakothek bedeutet. Der Begriff kommt aus dem altgriechischen und „bezeichnete in der Antike den Raum eines Tempels bzw. Hauses, in dem Pinakes bzw. Tafelbilder aufbewahrt wurden“ (Wikipedia). In München gibt es bekanntlich drei Pinakotheken: die Alte Pinakothek, die Neue Pinakothek (wird gerade saniert – die Wiedereröffnung ist für 2029 geplant) und die Pinakothek der Moderne.
Wir lustwandelten von alt nach modern. Wie schön, wenn der „Rahmen“ nicht hinter dem Inhalt zurückbleibt – dieses Treppenhaus!!! Wir „verdanken“ es einem Bombentreffer und dem Architekten Hans Döllgast. Dieser konstruierte es im Rahmen des Wiederaufbaus in der 50er Jahren. Döllgast kommt übrigens aus der Region, aus Bergheim (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen). Da schau her. Und es gibt die Scalalogie. Die wissenschaftliche Treppenkunde beschäftigt sich mit den Eigenarten von Treppen und deren Wirkungen auf den Menschen.
























Da sind freilich noch einige Infos offen. Wer ist ER? Und wo haben wir unseren Tisch bekommen? Fortsetzung folgt – hier.
Danke Sabine!
…wunderbar geschrieben 🙏